Du bist ein Hardgainer? Was du tun kannst!

Wer in den Kraftraum geht, hat in der Regel eines oder mehrere von drei Zielen. Entweder ihr wollt abnehmen, ihr wollt stärker werden oder ihr wollt Muskelmasse aufbauen. Gerade das letzte Ziel kann für eine ganze Reihe von Sportlern schwer zu erreichen sein. Ich rede von den Hardgainern unter uns.

Hi, mein Name ist Oli, Fitness-Freak, Blogger und Hardgainer! Ihr seht, ihr seid nicht alleine. Ich weiß aus erster Hand, wie frustrierend es sein kann, wenn man hart trainiert, isst bis zum Umfallen und dazu noch ausreichend schläft und die Muskeln trotzdem nicht so recht wachsen wollen. Ich möchte euch zeigen, was ihr tun könnt, falls ihr euch selbst zu den Hardgainern zählt.

Quelle: RyanMcGuire (https://pixabay.com/de/users/RyanMcGuire-123690/) @ pixabay.com CC0
Quelle: RyanMcGuire (https://pixabay.com/de/users/RyanMcGuire-123690/) @ pixabay.com CC0

Was zeichnet den Hardgainer aus?

Ein Hardgainer hat es schwer Gewicht zuzunehmen. Die Ursache dafür wird in der Stoffwechselfunktion gesehen. Der Stoffwechsel eines Hardgainers verarbeitet Kohlenhydrate nur sehr schlecht. Deshalb setzt er auch bei großen Nahrungsmengen nur wenig Fett an. Das klingt erstmal nicht schlecht. Fett auf den Hüften will schließlich keiner.

 

Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings, dass die Energiebilanz eines Hardgainers häufig negativ ist. Muskelwachstum und Massezunahme funktioniert aber nur mit einer positiven Energiebilanz. Im letzten Satz findet ihr auch direkt die Lösung, was ihr tun könnt, wenn ihr Hardgainer seid. Eine positive Energiebilanz erreichen! Ihr müsst mehr Kalorien zu euch nehmen, als ihr verbaucht.

Was tun?

Die wichtigste Maßnahme auf dem Weg zur positiven Energiebilanz ist: Dran bleiben! Gebt nie auf! Die Muskeln werden wachsen. Der Stoffwechsel ist kein festgeschriebenes Paradigma. Er verändert sich im Laufe des Lebens. Es gibt sogar Hinweise, dass der Stoffwechsel direkt von der aufgenommenen Nahrung beeinflusst wird.

 

Probiert verschiedene Lebensmittel aus und beobachtet, worauf euer Körper besonders gut reagiert. Kauft euch villeicht mal einen Weight Gainer. Achtet darauf, dass ihr auch wirklich genügend esst. So werdet ihr mit der Zeit ein ganzes Bündel an Lebensmitteln haben, die euch von einem Hardgainer zu einem Softgainer machen werden.

 

Ich habe beispielsweise festgestellt, dass mein Körper auf Süßkartoffeln gut reagiert. So ist es mir gelungen in einem Monat immerhin 2 kg zuzunehmen. Und das nicht am Bauch!

Fazit

Ein Hardgainer zu sein, ist nicht ganz einfach, wenn man Muskeln aufbauen will. Man kann mitunter gar nicht so viel essen, um dem Körper ausreichend Kalorien zur Verfügung zu stellen. Trotzdem darf man nicht aufgeben. Der Stoffwechsel ist variabel und lässt sich beeinflussen. Ein Hardgainer zu sein, ist kein endgültiges Schicksal.

 

Und einen Vorteil hat die Sache auch. Wenn es an die Definitionsphase geht, sind wir Hardgainer klar im Vorteil. Unser Sixpack zeigt sich nämlich bereits ohne großes Zutun, wofür Softgainer wochenlange Diäten benötigen.

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